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Škoda Superb II Facelift (2013–2015): Stärken & Schwächen im Überblick

Die Frage

Was sind die Stärken und Schwächen des Škoda Superb II Facelift (2013–2015)?

Die Antwort

Der Škoda Superb II Facelift (2013–2015) gilt als besonders ausgewogener, komfortabler und praktischer Vertreter der oberen Mittelklasse. Die Überarbeitung im Facelift schärfte Design, Technik und Ausstattung – dennoch gibt es sowohl klare Vorteile als auch typische Schwachpunkte, die du kennen solltest.

  1. Stärken des Škoda Superb II Facelift
    • ✔ Hervorragender Platz und Komfort
      Der Superb ist unter den Mittelklasse-Kombis einer der geräumigsten:

      • Viel Beinfreiheit vorne wie hinten
      • Großer Kofferraum (Limousine wie Combi)
      • Komfortable Sitze und gute Materialsprache

      Das macht ihn ideal für Familien, Langstreckenfahrer und Vielfahrer.

    • ✔ Gute Verarbeitung & Alltagstauglichkeit
      • Solide Verarbeitung und langlebige Technik
      • Intuitive Bedienung und klare Skoda-/VW-Familienbaureihen-Elektronik
      • Viele praktische Staufächer und gute Übersichtlichkeit im Innenraum
    • ✔ Effiziente Motorenpalette
      Der Facelift-Superb bietet eine breite Auswahl an Benzin- und Dieselmotoren inklusive sparsamer TDI-Varianten. Viele Motoren sind drehmomentstark und langstreckentauglich.
    • ✔ Komfortorientiertes Fahrverhalten
      • Ruhige und gelassene Fahrweise
      • Komfortable Federung auch auf längeren Etappen
      • Gute Geräuschdämmung
    • ✔ Umfangreiche Ausstattung
      Modelle ab Ambition/Style sind oft gut ausgestattet:
      Klimaautomatik, Assistenzsysteme, große Infotainment-Displays und optionale Extras steigern den Komfort und die Attraktivität beim Wiederverkauf.
  2. Schwächen des Škoda Superb II Facelift
    • ✖ Verbrauch & Unterhaltskosten
      • Besonders bei stärkeren Motoren kann der Verbrauch im Alltag höher ausfallen als in Prospekten angegeben.
      • Dieselmodelle mit DPF und komplexer Abgasnachbehandlung können höhere Wartungskosten haben.
    • ✖ Elektronik & Komfort-Assistenz
      Wie bei vielen Fahrzeugen der VW-Familie können Elektronik-Bauteile (Sensoren, Infotainment, Komfortmodule) im Alter ausfallen oder Zicken machen – besonders, wenn vorher nichts nachgerüstet oder gepflegt wurde.
    • ✖ Agilität vs. Gewicht

      Der Superb ist ein Komfort-Cruiser, nicht ein Sportwagen:

      • Das Fahrverhalten ist eher entspannt als dynamisch
      • In engen, schnellen Kurven fehlt etwas Agilität im Vergleich zu sportlicheren Mitbewerbern
    • ✖ Rückfahrkamera/Assistenz-Mängel bei Basismodellen
      Einige günstige Ausstattungs-/Motor-Kombinationen hatten im Serienumfang weniger Assistenzsysteme, was beim heutigen Gebrauchtwagen-Vergleich ins Gewicht fallen kann.
  3. Typische Wartungs- und Nutzungsaspekte
    ✔ Bremsen, Fahrwerk, Lenkung: In der Regel langlebig, regelmäßig Service empfohlen
    ✔ DPF & Turbolader bei Dieseln: Wartung & kurze Stadtfahrten vermeiden schaden
    ✔ Zahnriemen-Intervall (je nach Motor): Muss eingehalten werden – sonst teure Folgeschäden möglich
  4. Fazit für Käufer & Verkäufer
    • Beim Verkauf:
      • Beliebt sind gut gepflegte Varianten mit lückenlosem Service, komfortabler Ausstattung und sparsamem Motor.
      • Schwächen wirken sich vor allem auf den Preis aus, wenn große Reparaturen anstehen oder Assistenz-Ausstattung fehlt.
    • Beim Kauf:
      • Achte auf vollständige Service-Dokumentation, Zahnriemen-Service, Zustand von DPF/Turbo, Elektronik-Fehlercodes und Reifen/Fahrwerk.
      • Komfort und Platzangebot sprechen für den Superb – sollten aber mit technischer Prüfung verbunden sein.

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